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Filtergehäuse

Wenn Filterelement, Gehäuse und Prozess zusammenpassen müssen.

Filtergehäuse aus Edelstahl nach Zeichnung


Ein Filter funktioniert nur zuverlässig, wenn auch sein Gehäuse zur Anwendung passt. Anschlusslage, Einbauraum, Dichtflächen, Strömungsführung, Wartungszugang und die Aufnahme des Filterelements müssen exakt aufeinander abgestimmt sein.

stainlesstec fertigt kundenspezifische Filtergehäuse aus Edelstahl nach Zeichnung und CAD-Daten – als Einzelstück, Sonderanfertigung oder wiederkehrende Kleinserie.

Filtergehäuse · Filtertöpfe · Gehäuse für Filterelemente · Prozessfilter · Sondergehäuse

Das Gehäuse ist Teil der Filterfunktion


Ein Filtergehäuse hält nicht nur das Filterelement. Es übernimmt je nach Anwendung mehrere Aufgaben gleichzeitig:

  • Medium aufnehmen und führen
  • Filterelement exakt positionieren
  • Dichtflächen bereitstellen
  • Druck oder Unterdruck aufnehmen
  • Wartung ermöglichen
  • Anschlüsse zur Anlage herstellen
  • Strömung sinnvoll verteilen
  • Filterelemente wechselbar halten

Das Gehäuse muss deshalb nicht nur dicht sein – es muss zum gesamten Filtersystem passen.

Nach Zeichnung statt nach Standardgehäuse


Viele Filtergehäuse lassen sich als Standardkomponente kaufen. Interessant werden wir dort, wo:

  • Abmessungen ungewöhnlich sind
  • vorhandene Anschlüsse übernommen werden müssen
  • Standardfilter nicht in den Einbauraum passen
  • besondere Werkstoffe erforderlich sind
  • hygienische Anforderungen bestehen
  • mehrere Filterelemente kombiniert werden
  • eine bestehende Konstruktion ersetzt werden soll

Dann wird aus einem Standardprodukt eine kundenspezifische Fertigungsaufgabe.

Rund oder eckig


Filtergehäuse müssen nicht zylindrisch sein. Je nach Anlage sind unterschiedliche Bauformen sinnvoll:

  • Runde Filtergehäuse für Filtertöpfe, Kartuschen oder zylindrische Filterelemente
  • Rechteckige Filtergehäuse für größere Filterflächen, Luftführung oder kundenspezifische Einbauten
  • Mehrkammer-Gehäuse, wenn mehrere Filterstufen oder Filterelemente kombiniert werden
  • Sondergeometrien, wenn Einbauraum, Leitungsführung oder Maschinenkonstruktion keine Standardform zulassen

Wir fertigen die Geometrie nach den Vorgaben des jeweiligen Filtersystems.

Anschlüsse bestimmen die Integration


Das Filtergehäuse ist die Schnittstelle zwischen Prozess und Filterelement. Typische Anschlüsse:

  • Rohrstutzen und Flansche
  • Zulauf- und Ablaufanschlüsse
  • Entleerungen und Entlüftungen
  • Sensor- und Differenzdruckanschlüsse
  • Reinigungsanschlüsse
  • Befestigungspunkte

Lage und Orientierung dieser Schnittstellen müssen exakt stimmen. Gerade bei Ersatz- oder Umbauprojekten ist das wichtiger als die eigentliche Gehäuseform.

Wartung muss von Anfang an mitgedacht werden


Filterelemente müssen gewechselt oder gereinigt werden. Der Wartungszugang gehört deshalb in die Konstruktion. Je nach Anwendung kommen infrage:

  • abnehmbare Deckel
  • Klappdeckel
  • Spannverschlüsse
  • verschraubte Deckel
  • Flanschverbindungen
  • Schnellöffnungen
  • herausnehmbare Filtereinsätze

Dichtflächen, Verschlüsse und Bauraum müssen so ausgelegt sein, dass das Filterelement praktisch zugänglich bleibt. Eine technisch gute Lösung muss nicht nur funktionieren, sondern auch wartbar sein.

Filterelement und Gehäuse müssen zusammenpassen


Entscheidend ist, welches Filterelement eingesetzt wird – Siebkörbe, Drahtgewebe, Lochbleche, Filterkartuschen, Filterplatten, Filtermatten oder kundenspezifische Einsätze.

Das Gehäuse muss deren Abmessungen, Dichtflächen, Befestigung, Strömungsrichtung und Wechselbarkeit berücksichtigen. Hier greift unsere Erfahrung aus dem Bereich Siebe, Siebrahmen & Filterkomponenten direkt in den Gehäusebau über.

Strömung beginnt vor dem Filter


Ein Filtergehäuse beeinflusst die Strömung wesentlich. Ungünstige Zuläufe oder abrupte Querschnittsänderungen führen dazu, dass ein Filterelement ungleichmäßig beaufschlagt wird. Konstruktiv zu berücksichtigen sind:

  • Einströmrichtung
  • Querschnittswechsel
  • Toträume
  • Umlenkungen
  • Filterfläche
  • Abstand zwischen Anschluss und Filterelement

Die strömungstechnische Auslegung liefern Sie – wir setzen die Konstruktion fertigungstechnisch um.

Dichtflächen und Übergänge


Ein Filtergehäuse dichtet nur so gut ab wie seine Schnittstellen: Deckeldichtungen, Flanschflächen, Filterauflagen, Anschlussflächen und Schweißübergänge.

Gerade bei wiederkehrenden Wartungsvorgängen müssen diese Bereiche dauerhaft funktionieren. Ebenheit, saubere Bearbeitung und maßhaltige Fertigung sind deshalb zentrale Qualitätsmerkmale.

Edelstahl für hygienische und korrosive Anwendungen


Filtergehäuse stehen häufig dort, wo Medien korrosiv sind, hohe Sauberkeit verlangt wird, Produktkontakt besteht, regelmäßig gereinigt wird oder hochwertige Oberflächen gefordert sind. Dafür eignet sich Edelstahl besonders.

Wir verarbeiten ihn in der eigenen weißen Fertigung und stellen Gehäuse innerhalb einer abgestimmten Fertigungskette her – einschließlich Oberflächenbearbeitung.

Oberflächen, die zur Anwendung passen


Bei Filtergehäusen ist die Oberfläche funktional wichtig. Je nach Anwendung zählen:

  • geschliffene Innenflächen
  • definierte Rauheit
  • gratfreie Übergänge
  • nachbearbeitete Schweißnähte
  • gut reinigbare Innenräume
  • hochwertige Außenflächen

Besonders bei Lebensmittel- und Pharmaanwendungen sollte eindeutig festgelegt sein, welche Flächen produktberührend sind.

Wenn Druck oder Vakuum hinzukommt


Filtergehäuse können atmosphärisch betrieben werden oder Teil eines druck- beziehungsweise vakuumbeaufschlagten Systems sein. Dann verändern sich die Anforderungen deutlich: Druckstufe, Werkstoff, Wandstärke, Schweißausführung, Dichtheit, Prüfung und Dokumentation.

Für solche Anwendungen bringen wir schweißtechnische Qualifikationen und Erfahrung aus dem Druckbehälterbau mit. Ob ein konkretes Gehäuse als drucktragende Komponente einzustufen ist, prüfen wir projektbezogen.

Luft, Flüssigkeiten oder Prozessmedien


Je nach Anwendung sehen Filtergehäuse sehr unterschiedlich aus: Für die Flüssigkeitsfiltration entstehen Gehäuse für Siebkörbe, Kartuschen oder andere Filtereinsätze, für die Luft- und Ablufttechnik kastenförmige oder kundenspezifische Gehäuse zur Aufnahme von Filterstufen.

Lebensmitteltechnik

Filtergehäuse mit Anforderungen an Oberfläche, Reinigbarkeit und produktberührende Bereiche.

Pharma & Prozesstechnik

Gehäuse mit erhöhten Anforderungen an Edelstahlverarbeitung und Dokumentation.

Maschinen- & Anlagenbau

Filtergehäuse als kundenspezifische Systemkomponente innerhalb einer Maschine oder Anlage.

Filtergehäuse als Baugruppe


Auf Wunsch geht die Fertigung über das reine Gehäuse hinaus. Je nach Projekt integrieren wir:

  • Filtereinsätze und Siebkörbe
  • Deckel und Verschlüsse
  • Dichtungen
  • Halterungen
  • Anschlussbauteile
  • Sensoraufnahmen

Damit wird aus einem geschweißten Gehäuse eine weitgehend einbaufertige Systemkomponente.

Vom CAD-Modell zum fertigen Gehäuse


  1. Konstruktion prüfen – Geometrie, Filterelement, Anschlüsse und Einbausituation analysieren
  2. Einzelteile fertigen – Bleche lasern, stanzen und kanten
  3. Gehäuse schweißen – Mantel, Flansche, Stutzen und Verstärkungen zusammenfügen
  4. Filteraufnahme integrieren – Auflagen, Halterungen und Einbauten einsetzen
  5. Oberfläche bearbeiten – Innen- und Außenflächen nach Spezifikation fertigstellen
  6. Komplettieren und prüfen – Deckel, Verschlüsse und projektspezifische Komponenten montieren und kontrollieren

Ersatzgehäuse, bestehende Anlagen und Wiederholteile


Filtergehäuse werden oft gebraucht, wenn eine bestehende Anlage weiterbetrieben oder modernisiert werden soll – etwa weil das vorhandene Gehäuse beschädigt ist, der Originalhersteller nicht mehr verfügbar ist, die Filtertechnik geändert wird, Anschlüsse angepasst werden sollen, die Wartung besser werden muss oder Werkstoff und Oberfläche zu optimieren sind.

Liegen Zeichnungen oder belastbare Maße vor, dient die bestehende Konstruktion als Grundlage. So lassen sich ältere Anlagen weiter nutzen, ohne das ganze Filtersystem neu aufzubauen.

Und auch Sonderanfertigungen bleiben selten Einzelstücke: Sie werden in mehreren identischen Maschinen eingesetzt, als Ersatzteil vorgehalten, in Varianten gebraucht oder regelmäßig nachbestellt. Mit gespeicherten CAD- und Fertigungsdaten fertigen wir sie reproduzierbar erneut.

Was wir für Ihre Anfrage benötigen


  • STEP-Daten oder Zeichnung
  • Filterelement beziehungsweise Filtertyp
  • Gehäuseabmessungen
  • Werkstoff
  • Wandstärken
  • Medium
  • Volumenstrom, falls relevant
  • Betriebsdruck oder Vakuum, falls relevant
  • Anschlussgrößen
  • Filterwechselkonzept
  • Dichtungsanforderungen
  • Oberflächenanforderungen
  • produktberührende Bereiche
  • Prüfanforderungen
  • Stückzahl

Bei Ersatzgehäusen helfen zusätzlich Fotos und belastbare Maße der bestehenden Komponente.

Das Filterelement ist vorgegeben. Wir fertigen das Gehäuse darum.


Ob Filtertopf, kastenförmiges Filtergehäuse oder kundenspezifische Systemkomponente: Senden Sie uns Konstruktion, Filterelement und technische Anforderungen.

Wir prüfen, wie sich daraus ein passgenaues, wartbares und reproduzierbar fertigbares Gehäuse entwickeln lässt.

Sprechen wir über Ihr Projekt.

Schicken Sie uns Zeichnung oder CAD-Daten per E-Mail – mit Werkstoff, Stückzahl und Anforderungen. Wir melden uns mit einer belastbaren Einschätzung.

oder direkt an info@stainlesstec.de – Zeichnung, STEP oder DXF einfach anhängen.

DIREKTER DRAHT: +49 5121 690 85-0